Kennt die KI Ihr Business?
Stellen Sie sich folgendes vor: Ein potenzieller Kunde sitzt am Abend vor seinem Laptop. Er sucht keine Suchmaschine mehr auf. Er tippt seine Frage direkt in ChatGPT. Oder er fragt Google Gemini. Oder Perplexity. Die Antwort kommt sofort. Vollständig. Ohne Liste von Links. Ohne dass er auf eine Website klicken muss.
Und… Ihr Unternehmen kommt in dieser Antwort nicht vor.
Das ist keine Zukunftsvision. Das passiert gerade. Jeden Tag. Millionenfach. Die Art, wie Menschen Informationen suchen und Entscheidungen treffen, verändert sich grundlegend. Und viele österreichische Unternehmen haben das noch nicht bemerkt.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur: Findet mich Google? Sondern: Kennt mich die KI?
Wie KI-Systeme Unternehmen kennen – oder eben nicht
KI-Sprachmodelle wie ChatGPT, Google Gemini, Microsoft Copilot oder Perplexity wurden mit enormen Mengen an Textdaten trainiert. Websites, Blogartikel, Nachrichtenbeiträge, Fachpublikationen, Wikipedia-Einträge, Bewertungsplattformen – alles floss in das Training ein.
Was dabei gelernt wurde, ist das Wissen dieser Systeme. Und dieses Wissen ist statisch. Es basiert auf dem, was zum Zeitpunkt des Trainings im Internet vorhanden war. Wer zu diesem Zeitpunkt digital präsent, gut beschrieben und häufig erwähnt war, ist jetzt im Gedächtnis der KI. Wer fehlte, fehlt dort immer noch.
Dazu kommt: Manche KI-Systeme suchen aktiv im Internet. Sie crawlen aktuelle Webseiten und beziehen frische Informationen in ihre Antworten ein. Auch hier gilt dasselbe Prinzip. Wer online sichtbar, gut strukturiert und inhaltlich substanziell aufgestellt ist, wird berücksichtigt. Wer eine veraltete, dünn befüllte Website hat, wird übergangen.
Welche KI-Systeme auf Firmeninformationen reagieren
Nicht alle KI-Systeme funktionieren gleich. Für Unternehmen in Österreich sind folgende Systeme besonders relevant:
ChatGPT ist das bekannteste Sprachmodell weltweit. In der Basisversion arbeitet es mit Trainingsdaten bis zu einem bestimmten Datum. In der Plus-Version mit Websuche greift es aktiv auf aktuelle Websites zu. Wer gut beschrieben ist und hochwertige Inhalte hat, kann in Antworten auftauchen.
Google Gemini ist direkt in die Google-Suche integriert. Google AI Overviews erscheinen bereits oberhalb der klassischen Suchergebnisse. Wer bei Google gut rankt und strukturierte Inhalte bietet, hat die besten Chancen, in diesen KI-generierten Zusammenfassungen erwähnt zu werden.
Microsoft Copilot basiert auf Bing und nutzt aktive Websuche. Er ist in Microsoft 365 integriert und wird von Unternehmen und Büroumgebungen stark genutzt. Wer auf Bing sichtbar ist, hat Chancen, hier aufzutauchen.
Perplexity AI ist eine KI-Suchmaschine, die Quellen direkt zitiert und verlinkt. Sie gibt an, woher ihre Informationen kommen. Wer als Quelle zitiert wird, gewinnt doppelt: Sichtbarkeit in der Antwort und einen direkten Link zur eigenen Website.
Meta AI ist in WhatsApp, Instagram und Facebook integriert. Gerade für Unternehmen mit starker Social-Media-Präsenz ist diese KI zunehmend relevant.
Was tun, damit die KI das eigene Unternehmen kennt?
Das ist die praktische Frage, die sich alle stellen sollten. Die Antwort hat einen Namen: GEO – Generative Engine Optimization. Es ist die Weiterentwicklung des klassischen SEO für das KI-Zeitalter.
Was konkret getan werden muss:
- Klare, vollständige Unternehmensbeschreibungen – Wer sind wir? Was bieten wir an? Für wen? In welcher Region? Diese Informationen müssen klar und konsistent auf der eigenen Website stehen – nicht versteckt im Impressum, sondern gut sichtbar und gut formuliert.
- Strukturierte Daten einsetzen – Schema Markup ist eine technische Auszeichnung, die KI-Systemen und Suchmaschinen explizit mitteilt, welche Information sich wo befindet. Name des Unternehmens, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten, Leistungen – alles strukturiert und maschinenlesbar.
- Regelmäßige, substanzielle Inhalte produzieren – KI-Systeme bevorzugen Quellen, die regelmäßig aktualisiert werden und tiefe, hilfreiche Inhalte liefern. Blogartikel, Ratgeber, FAQ-Seiten – all das erhöht die Chance, als relevante Quelle erkannt zu werden.
- Fragen beantworten, die Kunden stellen – KI wird gefragt. Wer auf seiner Website genau die Fragen beantwortet, die potenzielle Kunden stellen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-Antworten aufzutauchen. FAQ-Seiten sind dafür besonders wertvoll.
- Externe Erwähnungen aufbauen – Wenn andere vertrauenswürdige Websites ein Unternehmen erwähnen, stärkt das das Signal. Branchenverzeichnisse, Partnerseiten, Pressemitteilungen, Gastbeiträge – jede externe Erwähnung zählt.
- Google Business Profil vollständig und aktuell halten – Google Gemini greift direkt auf Google Business Daten zu. Wer hier unvollständig oder veraltet ist, vergibt eine der einfachsten Chancen auf KI-Sichtbarkeit.
- Bewertungen aktiv sammeln – KI-Systeme berücksichtigen Bewertungsplattformen. Google-Bewertungen, Einträge auf Branchenportalen und Testimonials stärken die digitale Glaubwürdigkeit.
Der Unterschied zwischen SEO und GEO
Klassisches SEO sorgt dafür, dass Google eine Website in den Suchergebnissen weit oben platziert. Der Nutzer sieht eine Liste von Links und wählt selbst.
GEO sorgt dafür, dass KI-Systeme eine Website als vertrauenswürdige Quelle erkennen. Die KI wählt – und präsentiert dem Nutzer eine einzige Antwort.
Das ist der fundamentale Unterschied. Bei klassischer Suche gibt es zehn Ergebnisse auf der ersten Seite. Bei KI-Antworten gibt es oft nur eine Quelle. Oder keine.
GEO ersetzt SEO nicht. Es erweitert es. Wer gutes SEO betreibt, hat bereits eine solide Grundlage für GEO. Denn die Qualitätssignale, die Google schätzt – klare Inhalte, strukturierte Daten, thematische Tiefe, Aktualität – sind dieselben, die KI-Systeme bei der Auswahl ihrer Quellen bevorzugen.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
KI-gestützte Suche ist kein Trend. Sie ist eine strukturelle Veränderung. Google selbst integriert KI direkt in seine Suchergebnisse. Microsoft hat Copilot in alle Office-Produkte eingebaut. Perplexity wächst monatlich. ChatGPT wird täglich von hunderten Millionen Menschen genutzt.
Für österreichische Unternehmen bedeutet das: Wer jetzt handelt, hat einen Vorsprung. GEO ist in Österreich noch kein Mainstream-Thema. Die meisten Mitbewerber haben sich noch nicht damit beschäftigt.
Das ist eine Chance. Wer heute beginnt, seine Website für KI-Systeme aufzubereiten, baut eine Sichtbarkeit auf, die in zwei oder drei Jahren entscheidend sein wird. Wer wartet, kämpft dann gegen bereits etablierte Quellen – mit deutlich kleinerem Vorsprung.
Was MKP Marketing und Web-Betreuung für deine KI-Sichtbarkeit tut
MKP Marketing und Web-Betreuung begleitet Unternehmen in Wien, Niederösterreich und österreichweit auf diesem Weg.
Die Kombination aus klassischer Web-Betreuung, kontinuierlichem SEO und zukunftsorientierter GEO-Optimierung sorgt dafür, dass betreute Websites nicht nur heute bei Google gefunden werden – sondern morgen auch von KI-Systemen als vertrauenswürdige Quelle erkannt und empfohlen werden.
Persönlich. Ohne Ticketsystem. Mit einem Ansprechpartner, der das Unternehmen kennt.
Die Frage ist nicht ob KI die Art der digitalen Suche verändert. Sie tut es bereits. Die Frage ist nur: Ist Ihr Unternehmen dabei – oder nicht?
MKP Marketing und Web-Betreuung · Manfred Hanus 📞 +43 664 336 51 25




